Fichten im Gebirge müssen sich auf vielfältige widrige Umstände einstellen. Nicht immer ist der Standort optimal - sie können sich diesen ja nicht aussuchen, sondern keimen dort, wo der Same zu Boden fällt, und dann entscheidet die Flexibilität des einzelnen Baumes, ob er an diesem Standort gut gedeiht oder eben bloß - überlebt.
In diesem Fall müssen die Samen mit einem äußerst schneereichen Hang als Standort vorlieb nehmen. Die Steilheit des Hanges bringt jedoch den Schnee als Ganzes zum langsamen abgleiten. Die unter der Schneedecke befindlichen Jungbäume geben vorerst diesem Druck nach - in der warmen Jahreszeit richten sie jedoch ihre Stämme wieder in die Senkrechte. So entstehen im Lauf der Jahre diese säbelartig verkrümmten Stämme. |